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Arbeitsgruppe Chronische Rhinosinusitis

Bei der chronischen Rhinosinusitis (CRS) handelt es sich um eine Erkrankung der Schleimhäute der Nase, die etwa 17 % der Bevölkerung in Industrienationen betrifft. Die CRS wird in die CRS mit Polypenbildung sowie die chronisch hyperplastische CRS unterteilt. Die konservative Standardtherapie beinhaltet derzeit die topische, seltener systemische, Applikation von Kortikosteroiden. In therapierefraktären Fällen ist die Durchführung einer endonasalen endoskopischen Nasennebenhöhlenoperation mit dem Ziel einer optimalen Belüftung der betroffenen Nasennebenhöhlen und, bei Polyposis, Entfernung des polypösen Gewebes zur Reduktion des Entzündungszellen und -mediatoren angezeigt.


Trotz minimal invasiven Vorgehens kommt es laut Literatur in einer nicht unerheblichen Anzahl von Nasennebenhöhlenoperationen aufgrund überschießender Narbenbildung oder Infektionen zu Wundheilungsverzögerungen oder -störungen, die ihrerseits zu Rezidiven der Erkrankung führen können und gegebenenfalls eine Revisionsoperation erforderlich machen. Gemeinsam mit dem Upper Airway Research Laboratory der Universitätsklinik Ghent, Belgien beschäftigt sich unsere Arbeitsgruppe mit optionalen medikamentösen Ansätzen zur Optimierung der postoperativen Wundheilung mit dem langfristigen Ziel der Reduzierung der Rezidive im Rahmen der chronisch-polypösen Rhinosinusitis.