Abteilung für Psychosomatik

Abteilung für Psychosomatik in der HNO-Heilkunde

Im Fachgebiet der HNO-Heilkunde gibt es eine Fülle psychosomatischer Erkrankungen. In einigen Fällen können Störungen des Hörens, des Gleichgewichtes oder der Stimme durch seelische Faktoren hervor gerufen oder mitverursacht werden. Ebenso können seelische Reaktionen, wie Ängste oder depressive Stimmungen, als Folge körperlich begründbarer HNO-Erkrankungen auftreten. Diese Patienten benötigen spezielle diagnostische und therapeutische Methoden.

Ein spezifisches Versorgungsangebot

An der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie der Ruhr-Universität Bochum im Elisabeth-Hospital in Bochum, Direktor Herr Prof. Dr. Dazert, wurde ein spezifisches Versorgungsangebot eingerichtet, in welchem auf die besondere Situation von Menschen mit schweren HNO-Erkrankungen und damit einhergehenden psychischen Besonderheiten eingegangen werden kann. Die Versorgung der Patienten erfolgt im Rahmen einer ambulanten psychotherapeutischen Sprechstunde. Oft bringen bereits einige kurze psychotherapeutische Beratungen spürbare Entlastungen für die Patienten. Wenn in ausgesuchten Fällen eine weiterführende Psychotherapie notwendig ist, geben wir Hilfestellung für die entsprechenden Maßnahmen.

Psychotherapeutische und psychoonkologische Behandlungen

Die psychosomatischen Mitbehandlungen werden durchgeführt in
krisenhaften Lebenssituationen bei Patienten mit ausgeprägten Hör-, Gleichgewichts- und Stimmstörungen und bei Patienten mit Tumorerkrankungen im HNO-Bereich. In der Tumorbehandlung werden den Patienten auch ausführliche Informationen zur  Entwöhnung von Tabak und anderen Substanzen vermittelt.

Die genannten Behandlungen werden in Einzelgesprächen durchgeführt und erfolgen jeweils auf Überweisung des niedergelassenen Facharztes für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.